Interessengemeinschaft Streuobst Coburger Land e.V.

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Partnerporträt
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  • Anschrift: Neuer Weg 1
    Großheirath
    96269
    Kontaktperson: Jürgen Pietschmann
    Telefon: 09565-2339
    Geschäftszeiten:

    Nach telefonischer Absprache

    Produkte / Sortiment / Erzeugnisse:

    Aus 100% eigener Erzeugung: Naturtrüber Apfel-Direktsaft, Aktionsstände bei Erntedank, Oberfrankenschauen, Tag des Baums, Staffelsteiner Streuobstmarkt (letzter Sonntag im Oktober)

    Verkaufstellen:

    Direktverkauf, Sagasser Getränkemarkt Coburg, Bauernmarkt: Apfelmarkt in Staffelstein
    Herr Gerhard Hübner (Rosenweg 4, 96486 Lautertal-Oberlauter, Tel. 09561/62159, Mobil 0171-3112897)

    Partner:

    Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kelterei Möbus

  • Interessengemeinschaft Streuobst Coburger Land

    Die Streuobstwiese ist eine traditionelle Form des Obstbaus und ein charakteristischer Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft im Coburger Land. Anders als bei dem Anbau von Obstbäumen in Plantagen, stehen auf Streuobstwiesen hochstämmige Obstbäume unterschiedlicher Sorten und verschiedenen Alters. An den Bäumen wachsen Bio-Äpfel, aus denen nach der Ernte naturtrüber Apfelsaft gekeltert wird. Die Äpfel stammen zu 100 Prozent aus dem Coburger Land.

    Es gibt engagierte Vereine, wie die Interessengemeinschaft Streuobst Coburger Land, die sich für den Erhalt alter und robuster Obstsorten einsetzen und sich um die Pflege solcher Streuobstwiesen kümmern. Seit einem Jahr leitet Jürgen Pietschmann aus Buchenrod als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins und organisiert die internen Abläufe. Die Interessengemeinschaft hat sich im Jahre 2002 aus einer Streuobstinitiative des Landwirtschaftsamts Coburg entwickelt und zählt 37 Mitglieder. Jedes Jahr sammelt der Verein die Früchte von den Streuobstwiesen der Mitglieder und lässt daraus Saft pressen. Es wird ausschließlich unbehandeltes Obst, also Früchte aus ungedüngten und ungespritzten Beständen, verwendet. Die Apfelernte ist abhängig von den äußeren Einflüssen und Wetterverhältnissen, zwischen fünf und 10 Tonnen Äpfel werden pro Jahr verarbeitet. In einer Selbstverpflichtungserklärung bestätigen die Mitglieder auf künstlichen Dünger und Spritzmittel zu verzichten. Das Ergebnis ist ein hochwertiger Apfel-Direktsaft, der aus separat angelieferten und verarbeiteten Chargen in der Kelterei Möbus in Adelhausen hergestellt wird, ganz ohne Zusatz von Zucker und Konservierungsstoffen. Ein Produkt aus der Region Coburg, das aus 100 Prozent Fruchtgehalt besteht.

    Alle Vereinsmitglieder werden beim Verkauf des Apfelsafts bevorzugt behandelt und dürfen sich das beliebte Getränk gleich nach der Pressung zu einem vergünstigten Preis abholen. Es lohnt sich also, dem Verein als Mitglied beizutreten. Kunden unterstützen mit dem Kauf des Saftes den Erhalt heimischer Streuobstbestände. Leider mussten an vielen Dorfrändern Obstwiesen Neubaugebieten weichen, daher ist es besonders wichtig die restlichen Flächen gut zu pflegen und sich für Bio-Obst einzusetzen. Ziel des Vereins ist es, den Streuobstanbau in der Coburger Region durch eine sinnvolle Nutzung zu fördern und bewährte Obstsorten zu erhalten. Rund 1500 verschiedene Sorten sind in Deutschland bekannt, nur einen Bruchteil davon kann man in den Läden oder auf den Märkten kaufen. In Oberfranken sind der rote und gelbe Boskoop oder der Winterrambur typische Anbausorten. Der Verein hat seit seiner Gründung auch die Vermarktung des Saftes vorangetrieben und die beliebten Flaschen mit dem lachenden Apfel auf dem Etikett entwickelt. Sie werden nur in ausgesuchten Verkaufsstellen angeboten, wie dem Getränkefachmarkt Sagasser in Coburg, dem Naturladen Kornblume in Rödental, dem BIO-Hof in Meeder, dem Naturkostladen Zimmermann in Coburg, bei Werner Strehler in Weitramsdorf und beim 1. Vorsitzenden Jürgen Pietschmann in Buchenrod.

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Kategorien: Obst / Obstverarbeitung Obst / Obstverarbeitung, Säfte SäfteSchlagwörter: Apfelsaft, Interessensgemeinschaft, Obst, Säfte, Streuobst